Zyklothyme Störung (Zyklothymia)

Bei dieser Störung handelt es sich um eine chronische Instabilität der Stimmung im Verlauf von 2 Jahren mit zahlreichen Episoden von mittelschweren Depressionen und leicht gehobener Stimmung (Hypomanie), von denen aber keine Episode schwer oder lang genug ist, um die Kriterien einer manischen oder depressiven Episode zu erfüllen.

Ein Stimmungspol ist meist häufiger als der andere vertreten.

In den hypomanischen Phasen können diese Personen ungewöhnlich schöpferisch und produktiv sein. Bipolare Störungen sind unter den kreativen Berufen überrepräsentiert.

Diese Störung kommt gehäuft bei Verwandten von Patienten mit bipolarer Störung vor.

Einige Patienten mit Zyklothymia können selbst einer bipolare Störung entwickeln (15-50%).

Die zyklothyme Störung beginnt gewöhnlich schleichend im späten Jugend- und frühen Erwachsenenalter und zeigt einen chronischen Verlauf.