Das Problem ist, dass diese Symptome irgendwann während der Kindheit, meistens in der Pubertät, auftreten, ohne, dass sie etwas mit der depressiven Krankheit zu tun haben.
Kinder und Jugendliche durchleben folgende Launen:
- Sie sind wütend
- Sie sind übertrieben fröhlich
- Sie sind traurig
- Sie haben keine Lust etwas zu essen
- Sie sind müde
- Sie möchten keinen sehen
Nicht immer bedeutet das die Diagnose - Depression. Im Gegenteil die ständig wechselnden Launen in der Pubertät gehören zu einer gesunden sozialen und körperlichen Entwicklung. Erst, wenn die Zustände sich häufen und zum Dauerzustand werden, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Wurde bei Ihrem Kind eine depressive Krankheit diagnostiziert, so müssen Sie sich klar machen, dass das Verhalten Ihres Kindes oft durch die Erkrankung bedingt ist. Für betroffene Eltern ist es oft schwer, sich damit abzufinden. Sie haben Schuldgefühle, an der Erkrankung ihres Kindes schuld zu sein.
Nicht nur für die Kinder ist dies eine schwierige Zeit, auch die Eltern sind stark durch die Krankheit ihres Kindes belastet, denn es ist schwer mitanzusehen, wenn es dem eigenen Kind nicht gut geht. Je eher Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, desto leichter ist die Behandlung und umso seltener sind Langzeitfolgen zu erwarten.