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ID #1066

Therapiearten

Neben den möglichen ambulanten Therapien, gibt es noch Therapien, die in einer Klinik durchgeführt werden. Zwischen diesen und den Therapiemöglichkeiten der Erwachsenen gibt es keinen wesentlichen Unterschied. Bei Kindern und Jugendlichen muss die Therapie etwas genauer auf das Alter, den Entwicklungsstand, das schulische Umfeld, die familiäre Situation und die Freunde des Kindes abgestimmt werden. Die Eltern oder Erziehungsberechtigen des Kindes werden immer in die Therapie miteinbezogen.

 

Psychotherapie

Bei Kindern und Jugendlichen werden folgende Psychotherapieformen angewandt:

  • Familientherapie
  • Gesprächspsychotherapie
  • Kognitive Verhaltenstherapie
  • tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder Psychoanalyse

Erfolgt die Behandlung bei einem Psychologen, Arzt oder Kinder- Psychotherapeuten so werden die Kosten von der Krankenkasse zum Teil übernommen, besteht ein Kassenvertrag, dann werden die Kosten vollständig von der Krankenkasse übernommen.

Spieltherapie

Die Spieltherapie verleiht dem Kind nicht das Gefühl anders zu sein. Das Spiel ist für die Entwicklung des Kindes von zentraler Bedeutung. Es ist die ‚Sprache des Kindes’, durch das es seine eigene Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle symbolisch zum Ausdruck bringen kann.

Mit Hilfe von therapeutischer Spieltherapie lernt das Kind mit seinen Gefühlen umzugehen und konstruktive Lösungen seiner Probleme zu entwicklen.


Mutter –Kind - Trainingsprogramm

Das Mutter – Kind – Trainingsprogramm ist eine Therapieform, in der der Kontakt und der Umgang der Mutter mit dem Kind, beobachtet, besprochen und bearbeitet wird, damit sich dieser verbessert und sich damit Probleme im Umgang lösen können. Vor allem bei Depressionen und psychischen Erkrankungen der Mutter kann dies sehr sinnvoll sein.


Medikamente


Je nachdem wie schwer die Symptomatik des Kindes ist, ist es, wie auch bei Erwachsenen, sinnvoll Medikamente zu geben. Als erste Wahl werden selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) eingesetzt, die weniger unerwünschte Nebenwirkungen haben.

Generell gibt es für Kinder und Jugendliche nur wenige Studien über Antidepressiva, die die Wirksamkeit belegen.

Dennoch ist es wichtig, die Medikamente regelmäßig einzunehmen, da die Wirkung auch bei Kindern und Jugendlichen erst nach Wochen einsetzt.

© depressionen.at

Depression Tags: Kinder, Therapie

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