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ID #1032

Anpassungsstörungen → reaktive Depression

Unter Anpassungsstörungen versteht man die Entwicklung von emotionalen Symptomen als Reaktion auf eine (z.B. Beendigung einer Liebesbeziehung) oder mehrere psychosoziale Belastungsfaktoren (Berufliche oder finanzielle Schwierigkeiten, Ehe usw.), die wiederkehrend oder kontinuierlich einwirken.

Die Symptome müssen sich innerhalb von 3 Monaten nach Beginn der Belastung entwickeln und nach ca 6 Monate nach einer Belastung enden. Entsteht die Anpassungsstörung aufgrund einer chronischen Belastung (Krankheit, finanzielle Schwierigkeiten), so kann sie auch länger als 6 Monate bestehen. Es entwickelt sich ein über das angemessene Ausmaß hinausgehendes Leiden oder eine soziale oder berufliche bedeutsame Beeinträchtig, die sich in verminderter Leistungsfähigkeit ausdrückt.

Anpassungsstörungen können mit:

  • depressiver Stimmung
  • Angst
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Emotionalen Störungen

..auftreten.

© depressionen.at

Depression Tags: Allgemeines, Formen

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Letzte Änderung des Artikels: 2010-06-28 00:40
FachautorIn: Dr. Barbara Zweytick, Ärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapeutin
Revision: 1.1

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