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Depressionen und Borderline
Eine Borderline – Störung, oder auch Borderline–Syndrom genannt, wird zu den Persönlichkeitsstörungen gezählt. Es ist jedoch schwierig diese Erkrankung genau zu definieren. Man kann sagen, dass die typischen Merkmale eine kontinuierliche Instabilität in sozialen Kontakten, in der Stimmung und auch in dem eigenen Ich sind. Kennzeichnend dafür sind häufig wechselnde Partner oder Beziehungen. Auch starke Gefühlsausbrüche und eine selbstgefährdete Verhaltensweise sprechen dafür.
Der Betroffene hat in der Regel in seinem Leben starke Missbrauchserfahrungen sammeln müssen. Ganz häufig kommt es vor, dass die Eltern sich zu wenig Zeit für die Kinder genommen haben oder auch ohne einen Vater aufgewachsen sind. Dadurch fehlt ihnen die Sicherheit und schließlich kommen sie sich wertlos und abgeschoben vor. Sie suchen die Liebe und Annerkennung der Familie und im Enddefekt im späteren Leben auch bei anderen Menschen. Manchmal ist dies so extrem, dass dem Partner gedroht wird ( wie zum Beispiel mit „Ich bringe mich um, wenn du mich verlässt!“ ). Auch die Selbstverletzung spielt meistens bei den Betroffenen eine wichtige Rolle.
Daher ist es auch wichtig in erster Linie bei einer Therapie einen geregelten und stabilen Alltag zu schaffen. Ist diese Hürde überbrückt, können die traumatischen Erfahrungen verarbeitet werden. Ausgelöst wird das Borderline–Syndrom zum Beispiel durch:
- Armut
- Arbeitslosigkeit
- Verlustangst
- Zu hoher Leistungsdruck
- Drogen
- Missbrauch ( zum Beispiel von Alkohol, Medikamente, Drogen usw. )
- Zerstörte Familien
- Dem Fehlen von Grundwerten im Leben ( zum Beispiel Schulabschluss usw. )
- Krankheiten
Etwa 2 % der deutschen Bevölkerung leidet unter einem Borderline–Syndrom, wovon etwa 5 % junge Menschen sind.
Insgesamt sind ca. 15% der stationär behandelten psychischen Störungen Betroffene, die an dieser Erkrankung leiden.
Bei der Behandlung dieser psychischen Erkrankung ist es durchaus wichtig, dass nicht „nur“ die Depressionen therapiert wird sondern die eigentliche Erkrankung das Borderline – Syndrom. Daher ist es wichtig, wenn Sie eine Borderline – Störung bei sich vermuten, dies Ihrem Arzt bzw. Therapeut mitzuteilen, da dieser einen extra Behandlungsplan anfertigen muss.
Depression Tags: Allgemeines, Borderline
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Letzte Änderung des Artikels: 2010-01-15 23:47
Autor: admin
Revision: 1.0
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