Statistisch gesehen erkranken Frauen (10-25%) doppelt so oft als Männer (5-12%) an einer Depression und haben ein höheres Risiko als Männer rückfällig zu werden.
Die Forschung hat bis heute keine Erklärung für dieses Phänomen. Alleine die hormonbedingten Formen der Depression (Prämenstruelles Syndrom, Wochenbettdepression, Wechseljahre) dürften als Grund für den großen Unterschied nicht ausreichen. Wahrscheinlich sind Frauen aufgrund ihrer geschlechtsspezifischen sozialen Rolle und ihres geringeren sozioökonomischen Status, der verbunden mit einer geringen Wertschätzung und Selbstachtung ist, für die höhere Auftretenswahrscheinlichkeit prädisponiert.
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