Wachtherapie – Schlafentzug

Die Wachtherapie kann in Form eines:

  • Partiellen (teilweisen) Schlafentzugs: 01:00 morgens bis zum nächsten Abend (besser durchhaltbar)
  • Absoluter Schlafentzug vom Morgen des ersten Tages bis zum Abend des zweiten Tages (Dauer etwa 40 Stunden)

Schlafentzug in der zweiten Nachthälfte wirkt ausgleichend auf das Neurotransmitterungleichgewicht des Gehirns. Da die Wirkung nur kurz anhält, sollte die Wachtherapie 1-2 x / Woche angewandt werden.

Zusätzlich wird sie zu medizinischen und psychotherapeutischen Behandlung oder Lichttherapie, die auch den circardianen Rhyhtmus beeinflusst, verwendet. Der Vorteil der Methodik liegt darin, dass sie keine Nebenwirkungen hat und es bei 50-60% am Folgetag eine Verbesserung der Stimmung auftritt.