TV-Beitrag: Depression – Neue Hoffnung?

Depression – Neue Hoffnung? Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen – treten die Symptome nur vorübergehend auf, muss nicht zwangsläufig eine depressive Störung dahinterstecken. Bleibt das seelische Tief jedoch über mehrere Monate hinweg bestehen, deutet alles auf eine Depression hin. Hauptauslöser sind psychosoziale Aspekte wie zurückliegende Traumata und chronische Überlastung. Dabei muss es sich nicht unbedingt um negative Erfahrungen handeln. Auch scheinbar positive Erlebnisse wie eine Beförderung oder eine bestandene Prüfung sind hinter dunklen Lebensepisoden zu vermuten. Ist der Trigger tatsächlich psychosozialer Natur, kann therapeutisch mit regelmäßiger Psychotherapie eingegriffen werden. Doch auch neurobiologische Faktoren können Depressionen begünstigen. Dies ist etwa der Fall bei genetischen Veranlagungen sowie bei Botenstoffen (Serotonin, Noradrenalin) und Stresshormonen im Gehirn. Ist eine neurobiologische Komponente zu diagnostizieren, so lässt sich diese medikamentös mit Antidepressiva behandeln. Nicht selten sind bei psychosozialen und neurobiologischen Faktoren Überschneidungen festzustellen, sodass die Depression nicht etwa die Folge eines einzelnen prägenden Erlebnisses, sondern zumeist ein Zusammenspiel von mehreren verschiedenen Faktoren ist.

Depression - Neue Hoffnung?

Fotolia © Sergey Nivens

Depression – Neue Hoffnung?

Welche neue Hoffnung die jüngsten Forschungsergebnisse schöpfen lassen und wieso ausgerechnet das Immunsystem depressiv machen soll, hat die Gesundheitsdokumentation “Depression – Neue Hoffnung?” prägnant für Sie zusammengefasst.

TV-Beitrag: Depression – Neue Hoffnung?
Sender: arte
Sendetermin: 08.04.2017, 21:45 Uhr

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