Psychosoziale Belastungen

Geschlechterrollen, frühkindliche traumatische Erfahrungen, Streß, Armut, Mobbing, Arbeitsunzufriedenheit und individuelle Veranlagung zählen zu den vielen psychosozialen Faktoren, die zur Entstehung von Depressionen beitragen, bzw. als Auslöser fungieren können.

Je schwerer und je anhaltender die Belastung ist, desto wahrscheinlicher fungiert sie als Verursacher. Insbesondere der Verlust einer Beziehung oder eines geliebten Menschen dürften dabei eine besondere Bedeutung spielen. Manche Menschen reagieren vielleicht aufgrund frühkindlicher Erfahrungen darauf besonders empfindlich.

Depressionen treten in sozioökonomisch niedrigeren Schichten etwas häufiger auf, sodass man heute annimmt, dass schlechtere Lebensbedingungen und Chancenungleichheit eine Rolle spielen könnten.

Abhängigkeit vom Lebenspartner  und Mangel an alternativen Perspektiven können auch die hohe Inzidenz (Auftretenswahrscheinlichkeit) von Depressionen bei verheirateten Frauen erklären.